Romane

Hier finden Sie einige Anregungen aus unserem Bestand der Romane.

 

Alphabetisch nach Autoren geordnet!



© Abb./Text: Piper
© Abb./Text: Piper

Thommie Bayer

Das Glück meiner Mutter

Perfekte Urlaubslektüre: Familienroman über eine Mutter-Sohn-Beziehung und eine alles verändernde Italienreise

 

Eine Lebenskrise, ein Ferienhaus in Italien und ein Familiengeheimnis: Mit "Das Glück meiner Mutter" liefert Thommie Bayer einen ebenso stillen wie aufwühlenden Roman.

 

Philipp Dorn ist Drehbuchautor und braucht eine Auszeit: Gerade erst hat er den Schmerz über eine zerbrochene Liebesgeschichte verkraftet, die Arbeit an seinem letzten Drehbuch abgeschlossen und ein schickes neues Auto gekauft. Also steigt er ein und fährt los: über die Alpen bis nach Norditalien. Dort will er seine Gedanken ordnen.

Es dauert allerdings nicht lang, da taucht eine schöne Fremde in seinem Ferienhaus auf und benutzt heimlich seinen Pool. Sie wirft nicht nur Fragen zu seiner gescheiterten Beziehung mit Bettina auf, sondern auch zum zerrissenen Verhältnis mit seiner verstorbenen Mutter. Die wollte früher mit ihrem Sohn nach Italien ziehen, doch Philipp hatte damals keine Lust: Er war zum ersten Mal verliebt und hatte gerade eine Band gegründet. Was wäre gewesen, wenn? Und was verbindet die schöne Frau im Pool mit seiner Mutter?

In "Das Glück meiner Mutter" nimmt Thommie Bayer die LeserInnen mit auf eine spannende und einfühlsame Reise nach Italien - und in die Vergangenheit.

»Thommie Bayers Romane trösten. Sie sind Balsam für die Seele.« SWR 2

Wie bereits in "Das innere Ausland" verzaubert Bestsellerautor Thommie Bayer seine LeserInnen in "Das Glück meiner Mutter" mit einer Geschichte, die bei aller Tiefe ihre sommerliche Leichtfüßigkeit behält.



© Abb./Text: PAUL ZSOLANY VERLAG
© Abb./Text: PAUL ZSOLANY VERLAG

Birgit Birnbacher

Ich an meiner Seite

Der Roman der Bachmann-Preisträgerin von 2019.

 

Humorvoll und empathisch erzählt Birgit Birnbacher vom jungen Arthur, der nach seiner Zeit im Gefängnis nur schwer eine neue Chance bekommt. Arthur, 22, still und intelligent, hat 26 Monate im Gefängnis verbracht. Endlich wieder in Freiheit stellt er fest, dass er so leicht keine neue Chance bekommt. Ohne die passenden Papiere und Zeugnisse lässt man ihn nicht zurück ins richtige Leben. Gemeinsam mit seinem unkonventionellen Therapeuten Börd und seiner glamourösen Ersatzmutter Grazetta schmiedet er deshalb einen ausgefuchsten Plan. Eine kleine Lüge, die die große Freiheit bringen könnte ... Humorvoll und empathisch erzählt Bachmann-Preisträgerin Birgit Birnbacher davon, wie einer wie Arthur überhaupt im Gefängnis landen kann, und geht der großen Frage nach, was ein "nützliches" Leben ausmacht.



© Abb./Text: DIOGENES
© Abb./Text: DIOGENES

Martina Borger

Wir holen alles nach

Kind und Job - viel Liebe, wenig Zeit.

Roman

 

Job und Kind unter einem Hut - die alleinerziehende Sina jongliert damit seit Jahren. Seit kurzem wird sie von ihrem neuen Partner Torsten dabei unterstützt. Und sie haben Ellen, Ende sechzig, die sich für Nachhaltigkeit einsetzt und das hat, was sich Sinas Sohn Elvis so wünscht: Zeit, Geduld - und einen Hund. Doch dann widerfährt dem sensiblen Jungen etwas Schlimmes. Da er sein Geheimnis nicht preisgibt, spinnt sich ein fatales Netz aus Gerüchten um die kleine Patchworkfamilie.



© Abb./Text: KIEPENHEUER & WITSCH
© Abb./Text: KIEPENHEUER & WITSCH

Dave Eggers

Every

Nach »Der Circle« legt Dave Eggers mit »Every« eine rasante Fortschreibung seines Weltbestsellers vor - ein hochbrisanter Thriller

 

Der Circle ist die größte Suchmaschine gepaart mit dem größten Social-Media-Anbieter der Welt. Eine Fusion mit dem erfolgreichsten Onlineversandhaus brachte das reichste und gefährlichste - und seltsamerweise auch beliebteste - Monopol aller Zeiten hervor: Every.

 

Delaney Wells ist »die Neue« bei Every und nicht gerade das, was man erwarten würde in einem Tech-Unternehmen. Als ehemalige Försterin und unerschütterliche Technikskeptikerin bahnt sie sich heimlich ihren Weg, mit nur einem Ziel vor Augen: die Firma von innen heraus zu zerschlagen. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem nicht gerade ehrgeizigen Wes Kavakian, sucht sie nach den Schwachstellen von Every und hofft, die Menschheit von der allumfassenden Überwachung und der emojigesteuerten Infantilisierung zu befreien. Aber will die Menschheit überhaupt, wofür Delaney kämpft? Will die Menschheit wirklich frei sein?



© Abb./Text: FISCHER
© Abb./Text: FISCHER

Elisabeth Gilbert

City of Girls

Das Leben ist wild und gefährlich. Wer sich ihm kopfüber anvertraut, gerät in einen Wirbel von Leidenschaft und Liebe.

Roman

 

So geschieht es Vivian, die aus der Provinz in die große Stadt geschickt wird. Über Nacht findet sie sich im Glamour New Yorks wieder - in den turbulenten Vierzigern mit Musicals, Bars, Jazz und Gangstern. Als ihr im Privaten ein Fehler unterläuft, kommt es zu einem öffentlichen Skandal, der ihre Welt auf den Kopf stellt. Sie wird Jahre brauchen, um ihn zu verstehen.
Vivian findet schließlich einen Anker in ihrer besten Freundin Marjorie. Gemeinsam eröffnen sie das exklusivste Schneideratelier der Stadt. Tagsüber näht Vivian mit Hingabe und Phantasie die schönsten Brautkleider Manhattans, abends feiern sie gemeinsam Partys auf dem Dach. Und sie findet einen Weg, alles wieder gut zu machen, ohne sich untreu zu werden.

Der Roman, von den Medien als betörender Mix aus Charme und Witz gefeiert, stand nach Erscheinen monatelang auf der »New York Times«-Bestsellerliste.



© Abb./Text: BLANVALET
© Abb./Text: BLANVALET

Paula Hawkins

Girl on the Train

Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

Roman

 

Jeden Morgen pendelt Rachel mit dem Zug in die Stadt, und jeden Morgen hält der Zug an der gleichen Stelle auf der Strecke an. Rachel blickt in die Gärten der umliegenden Häuser, beobachtet ihre Bewohner. Oft sieht sie ein junges Paar: Jess und Jason nennt Rachel die beiden. Sie führen - wie es scheint - ein perfektes Leben. Ein Leben, wie Rachel es sich wünscht.



© Abb./Text: DTV
© Abb./Text: DTV

Dora Heldt

Mathilda oder Irgendwer stirbt immer

Eine nordfriesische Dorfidylle wird durch ein gigantisches Bauprojekt in Aufruhr versetzt.

Roman

 

Willkommen in Dettebüll!

Mathilda liebt ihr Dorf Dettebüll in Nordfriesland, seine Einwohner und ihre Familie. Na ja, bis auf Ilse, ihre Mutter, vielleicht. Ilse ist - im Gegensatz zu Mathilda - eine Ausgeburt an Boshaftigkeit und Niedertracht. Veränderungen sind Mathilda ein Gräuel, und so kämpft sie seit vierzig Jahren um Harmonie in der Familie. Doch dann gerät Mathilda und mit ihr ganz Dettebüll in einen Strudel von Ereignissen, die den Frieden in ihrem Dorf gründlich aus den Angeln heben: Dubiose Männer in dunklen Anzügen interessieren sich plötzlich für die endlosen Wiesen von Dettebüll. Unruhe macht sich breit unter der Dorfbevölkerung. Und noch bevor Mathilda sich auf all das einen Reim machen kann, gibt es die erste Tote: Ilse kommt bei einem tragischen Unfall (unter Einwirkung von Tiefkühlkost) ums Leben. Und sie wird nicht die einzige Tote bleiben.



© Abb./Text: ROWOHLT
© Abb./Text: ROWOHLT

Greer Hendricks & Sarah Pekkanen

Die Frau ohne Namen

Sie muss lügen, um die Wahrheit zu erfahren.

Roman

Die Nr. 1 der New York Times-Bestsellerliste

Frauen zwischen 18 und 32 für Ethik- und Moralstudie gesucht.

Großzügige Vergütung. Anonymität garantiert.
Als Jess sich für die Studie anmeldet, glaubt sie, nur ein paar Fragen beantworten zu müssen, um das Geld einstecken und wieder verschwinden zu können. Doch "Testperson 52", wie Jess nun genannt wird, erweist sich als verheißungsvolles Forschungsprojekt, die Fragen werden immer persönlicher. Jess kann kaum noch unterscheiden, was in ihrem Leben real ist oder nur eines der manipulativen Experimente von Dr. Shields. Gefangen in einem Netz aus Täuschung und Eifersucht muss Jess erkennen, dass manche Obsessionen tödlich sein können.



© Abb./Text: KIWI
© Abb./Text: KIWI

Nick Hornby

Keiner hat gesagt, dass du ausziehen sollst

Eine Ehekrise in zehn Sitzungen.

Roman

 

Tom und Louise machen eine Paartherapie, denn nach vielen Ehejahren ist ihre Beziehung mehr oder weniger in eine Sackgasse geraten. Was die beiden umtreibt und wo der Hase im Pfeffer liegt, erzählen sie sich und damit auch uns ganz direkt - beim Warten auf die nächste Therapiesitzung im Pub gegenüber. Tom und Louise treffen sich. Regelmäßig. Doch es ist keine Verabredung im herkömmlichen Sinne, der Pub dient ihnen nur als Treffpunkt vor ihren Sitzungen bei einer Paartherapeutin...

 

Mit seinem unvergleichlichen Humor und dem Blick für sympathische Antihelden zeigt uns Nick Hornby ein ganz normales Ehepaar und die komischen Seiten einer Ehekrise.



© Abb./Text: HANSERBLAU
© Abb./Text: HANSERBLAU

Angie Kim

Miracle Creek

Roman

 

Wie weit würden wir gehen, um unsere schamvollsten Geheimnisse zu bewahren? "Mit durchdringender Menschenkenntnis führt Angie Kim tief in das Innenleben ihrer Charaktere." (Los Angeles Times)

 

In der Kleinstadt Miracle Creek in Virginia geht ein Sauerstofftank in Flammen auf. Zwei Menschen sterben - Kitt, die eine Familie mit fünf Kindern zurücklässt, und Henry, ein achtjähriger Junge. Im Prozess wegen Brandstiftung und Mord sitzt Henrys Mutter Elizabeth auf der Anklagebank. Und die Beweise sind erdrückend. Hat sie ihren eigenen Sohn ermordet?

Während ihre Freunde, Verwandten und Bekannten gegen sie aussagen, wird klar: In Miracle Creek hat jeder etwas zu verbergen.



© Abb./Text: ELLERT & RICHTER
© Abb./Text: ELLERT & RICHTER

Andrea Paluch

Zwischen den Jahren

Roman

 

In "Zwischen den Jahren" sind große Themen wie Liebesverrat, Verführung zum Seitensprung, Krieg in Afghanistan, Befehle zum Töten zentral, doch zu lesen sind sie in einem leichten, fließenden Ton. Das macht die Wucht des Textes aus. Er ist schnörkellos erzählt, scheinbar einfach, hat es aber in sich - Lebensweisheiten, die aber an keiner Stelle altklug daherkommen. Im Gegenteil: Sie wirken frisch. Ein Roman mit einer ungeheuren Tiefe.


"Zwischen den Jahren" ist ein Gedankenspiel über eine glückliche Ehe, deren Fundament im Zuge der kometenhaften Karriere des Mannes als Polit-Talkmaster im Fernsehen ins Wanken gerät. Die beste Freundin ist an diesen Irritationen nicht ganz unschuldig - Eifersuchtsgefühle lodern auf. Marten, eine dunkle, unheimliche Figur und zudem ehemaliger Schulfreund der Protagonistin, kommt da gerade Recht, um sich am vermeintlichen Seitensprung ihres Mannes rächen.



© Abb./Text: LUCHTERHAND
© Abb./Text: LUCHTERHAND

Juli Zeh

Über Menschen

Deutschland in Zeiten der Pandemie.

Roman

 

Dora ist mit ihrer kleinen Hündin aufs Land gezogen. Sie brauchte dringend einen Tapetenwechsel, mehr Freiheit, Raum zum Atmen. Aber ganz so idyllisch wie gedacht ist Bracken, das kleine Dorf im brandenburgischen Nirgendwo, nicht. In Doras Haus gibt es noch keine Möbel, der Garten gleicht einer Wildnis, und die Busverbindung in die Kreisstadt ist ein Witz. Vor allem aber verbirgt sich hinter der hohen Gartenmauer ein Nachbar, der mit kahlrasiertem Kopf und rechten Sprüchen sämtlichen Vorurteilen zu entsprechen scheint.

 

Geflohen vor dem Lockdown in der Großstadt muss Dora sich fragen, was sie in dieser anarchischen Leere sucht: Abstand von Robert, ihrem Freund, der ihr in seinem verbissenen Klimaaktivismus immer fremder wird? Zuflucht wegen der inneren Unruhe, die sie nachts nicht mehr schlafen lässt? Antwort auf die Frage, wann die Welt eigentlich so durcheinandergeraten ist? Während Dora noch versucht, die eigenen Gedanken und Dämonen in Schach zu halten, geschehen in ihrer unmittelbaren Nähe Dinge, mit denen sie nicht rechnen konnte. Ihr zeigen sich Menschen, die in kein Raster passen, ihre Vorstellungen und ihr bisheriges Leben aufs Massivste herausfordern und sie etwas erfahren lassen, von dem sie niemals gedacht hätte, dass sie es sucht.



Empfehlungen

© Abb./Text: KIEPENHEUER & WITSCH
© Abb./Text: KIEPENHEUER & WITSCH

Matthias Brandt

BLACKBIRD

Ein Anruf und nichts ist im Leben des 15-jährigen Motte wie es einmal war.

Roman

 

Als der 15-jährige Morten Schumacher, genannt Motte, einen Anruf bekommt, ist in seinem Leben nichts mehr, wie es einmal war. Sein bester Freund Bogi ist plötzlich sehr krank. Aber das ist nur eine der herzzerreißenden Explosionen dieses Jahres, die Mottes Leben komplett auf den Kopf stellen. Kurz danach fährt Jacqueline Schmiedebach vom Einstein-Gymnasium auf einem Hollandrad an ihm vorbei, und die nächste Erschütterung nimmt ihren Lauf. Zwischen diesen beiden Polen, der Möglichkeit des Todes und der Möglichkeit der Liebe, spitzen sich die Ereignisse immer weiter zu, geraten außer Kontrolle und stellen Motte vor unbekannte, schmerzhafte Herausforderungen. Doch zum richtigen Zeitpunkt sind die richtigen Leute an Mottes Seite und tun genau das Richtige. Und er selbst schaut den Dingen mutig ins Gesicht, mit scharfem Blick und trockenem Witz.



© Abb./Text: DIOGENES
© Abb./Text: DIOGENES

Ian McEwan

Maschinen wie ich

Roman

 

Sind Maschinen die besseren Menschen, die besseren Liebhaber, die besseren Freunde?


Charlie ist ein sympathischer Lebenskünstler Anfang 30. Miranda eine clevere Studentin, die mit einem dunklen Geheimnis leben muss. Sie verlieben sich, gerade als Charlie seinen 'Adam' geliefert bekommt, einen der ersten lebensechten Androiden. In ihrer Liebesgeschichte gibt es also von Anfang an einen Dritten: Adam. Kann eine Maschine denken, leiden, lieben? Adams Gefühle und seine moralischen Prinzipien bringen Charlie und Miranda in ungeahnte - und verhängnisvolle - Situationen.



© Abb./Text: Piper
© Abb./Text: Piper

Ferdinand von Schirach

Verbrechen

Ein angesehener, freundlicher Herr, Doktor der Medizin, erschlägt nach vierzig Ehejahren seine Frau mit einer Axt. Er zerlegt sie, bevor er schließlich die Polizei informiert. Sein Geständnis ist ebenso außergewöhnlich wie seine Strafe ...

Ein Mann raubt eine Bank aus, und so unglaublich das klingt: Er hat gute Gründe. Gegen jede Wahrscheinlichkeit wird er von der Justiz an Leib und Seele gerettet ...

Eine junge Frau tötet ihren Bruder. Aus Liebe.

 

Ferdinand von Schirach erzählt unglaubliche Geschichten, die dennoch wahr sind. Präzise, schnörkellos, lakonisch wie ein Raymond Carver und gerade deswegen mit unfassbarer Wucht.



© Abb./Text: ROWOHLT
© Abb./Text: ROWOHLT

Nicholas Shakespeare

Die Erbschaft

Was tun, wenn man 17 Millionen erbt?

Roman

 

Andy Larkham - der ganz zufällig zum reichen Mann wird, weil er auf der falschen Beerdigung war -, kauft sich einen Mercedes und fährt in die Toskana. Aber dort holt ihn ein verschlungenes Schicksal ein, und er muss sich überlegen, welchen Preis er für die jähe Veränderung seines Lebens zu zahlen bereit ist.

 

Vom Armenien der Jahrhundertwende über Australien bis nach London - Nicholas Shakespeare entführt den Leser auf eine außergewöhnliche Reise, erforscht die Versuchungen unvermuteten Wohlstands, die Geheimnisse einer zerrütteten Familie und stellt die Frage, was es kostet, sich treu zu bleiben.



© Abb./Text: BRAUMÜLLER
© Abb./Text: BRAUMÜLLER

Patrick Tschan

Keller fehlt ein Wort

Fesselnder Roman über den Kommunikationsverlust in der modernen Gesellschaft.

 

Ralph Keller, 46, Kommunikationsberater, humorvoll, sprachgewandt, mitten im Leben stehend, stellt eines Tages fest, dass er Wörter verliert. Ganz normale Wörter wie "Tasse", "Engländer" oder "Klemme" sind plötzlich nicht mehr da. Er weiß zwar um ihre Begrifflichkeit, aber dem aktiven Wortschatz sind sie entflohen. Wenig später verliert er die Gabe zu sprechen ganz. Die Diagnose: Aphasie, Sprachverlust; Krankheitsverlauf unklar, medikamentöse Behandlung wirkungslos, Therapieverlauf ohne feste Erfolgsaussichten. Verständigungsschwierigkeiten machen den Alltag für Keller zum Spießrutenlauf - Einsamkeit, Scham, Wut und Verzweiflung sind die Folge. Doch Keller wäre nicht Keller, würde er den Kampf nicht aufnehmen ... wenn nötig, auch mit ungewöhnlichen Mitteln. Patrick Tschans sympathischer Protagonist verliert mit einem Schlag die bislang selbstverständliche Herrschaft über sein verbales Handwerkszeug und damit seine Lebensgrundlage.



© Abb./Text: BRAUMÜLLER
© Abb./Text: BRAUMÜLLER

Patrick Tschan

Eine Reise später

Nach dreißig Jahren Trennung wagen Schmied und Astrid einen Neuanfang.

Roman

 

In der Jugend hatten sich Astrid und Schmied viermal leidenschaftlich ineinander verliebt und sich viermal getrennt. Dreißig Jahre haben sie sich aus den Augen verloren, bis Schmied ihre Stimme als Ansagerin der Bahn wahrnimmt. Er macht Astrid ausfindig und schlägt ihr vor, die Reise, die sie vor dreißig Jahren gemacht haben, zu wiederholen. Vier Wochen später sitzen sie in Paris in demselben Straßencafé wie damals und schauen fasziniert dem Verkehrschaos zu. Alte Vertrautheit, ein untrügliches Körpergedächtnis und die gemeinsamen Erinnerungen lassen die Liebe wieder rasch aufflackern. Die Reise entlang der Küste der Normandie wird zur Testfahrt für eine gemeinsame Zukunft. Allerdings gilt es noch die einen oder anderen Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. So auch die Fragen über Max.



© Abb./Text: KAIN & ABER
© Abb./Text: KAIN & ABER

Takis Würger

Der Club

Ein deutscher Student wird Mitglied in einem elitären Club in Cambridge, mit dem Ziel ein Verbrechen aufzuklären.

Roman

 

Hans Stichler stammt aus einfachen Verhältnissen. Er bekommt ein Stipendium für die Universität in Cambridge - als Gegenleistung soll er dort ein Verbrechen aufklären. Er schafft es, Mitglied im elitären Pitt Club zu werden - dem Club mit dem Schmetterlingssiegel -, und verliebt sich in Charlotte, die ihn in die Bräuche der Snobs einweiht. Bald merkt er, dass hinter den alten Mauern der britischen Oberschicht Geheimnisse lauern, über die keiner spricht. Was ist Hans bereit zu geben, um dazuzugehören? Muss er das Falsche tun, um das Richtige zu erreichen?